FRIDA
FRIDA
Wenn das lebhafte und unbeugsame Leben Frida Kahlos auf der Bühne zum Leben erwacht – in der Choreografie der renommierten Annabelle Lopez Ochoa –, ist Frida nicht nur eine biografische Erzählung, sondern ein poetisches und visuell eindrucksvolles Porträt einer Künstlerin, die körperlichen Schmerz und innere Konflikte in eine kühne, radikale Form des Selbstausdrucks verwandelte. Das Ballett schöpft Inspiration aus Fridas ikonischen Bildern, ihren intimen Beziehungen und ihrem leidenschaftlichen Innenleben. Es fängt die vielfältigen Gegensätze ein, die ihr Wesen prägten – Stärke und Zerbrechlichkeit, Freude und Leid, Tradition und Rebellion. Lopez Ochoas Choreografie ist reich an Ausdruckskraft, sie verbindet klassische Balletttechnik mit folkloristischen Bewegungen und zeitgenössischem Tanz und schafft so eine vielschichtige, unvorhersehbare Körpersprache – so facettenreich wie Frida selbst. Peter Salems Originalkomposition spiegelt Fridas emotionale Welt in einer lyrischen, mitunter rauen Klangsprache wider, durchzogen von Elementen der vielfältigen mexikanischen Musiktradition und modernen Klangtexturen. Jeder Aspekt der Inszenierung reflektiert die visuelle Poesie ihrer Gemälde und entfaltet ein ganzheitliches, intensives Theatererlebnis. Frida ist somit nicht nur eine Hommage an eine außergewöhnliche Künstlerin, sondern auch eine tänzerische Meditation über Ausdauer, Identität und die einzigartige Kraft der Kunst, Schmerz in Schönheit zu verwandeln.
In Koproduktion mit dem Oper Wrocław
Musik vom Band:
Chavela Vargas, Juan Pablo Acosta: La Llorona
Armando Manzanero, Chavela Vargas: Adoro
José Alfredo Jiménez Sandoval, Chavela Vargas: Que te vaya bonito
Ondina Otta Klasinc Saal
1 Pause