Oper und Ballett
Petar Naydenov
Der bulgarische Bass Petar Naydenov begann seine musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel. Anschließend studierte er Gesang an der Nationalen Musikakademie in Sofia und vervollkommnete seine Ausbildung bei Ghena Dimitrova, Nicola Ghiuselev und Roberto Scandiuzzi.
Sein Operndebüt gab er in der Titelpartie von Mozarts Don Giovanni an der Nationaloper Sofia. Es folgten Figaro in Le nozze di Figaro und Sarastro in Die Zauberflöte am Slowenischen Nationaltheater Maribor. Von 2012 bis 2015 war er Ensemblemitglied der Volksoper Wien, wo er unter anderem als Ferrando, Timur, Colline, Hagen und Sparafucile zu erleben war.
Gastengagements führten ihn an Opernhäuser in Graz, Linz, Helsinki, Triest, Bologna, Cagliari, Malmö, Bergen, Tel Aviv, Kairo und weitere Städte. Zu seinem Repertoire zählen bedeutende Basspartien wie Filippo II. in Don Carlo, Zaccaria in Nabucco, Ramfis in Aida, Gremin in Eugen Onegin, Méphistophélès in Faust sowie Nilakantha in Delibes’ Lakmé, den er mehrfach an der Nationaloper Sofia verkörperte. 2009 erreichte er das Viertelfinale des Operalia-Wettbewerbs. 2023 sang er die Titelpartie in Verdis Attila an der Nationaloper Tirana.
Tritt in
- LAKMÉ ()