Jan Trninič


Jan Trninič begann seine professionelle Laufbahn bereits während seiner Ausbildung am Konservatorium für Musik und Ballett Maribor, wo er in Produktionen des Balletts des Slowenischen Nationaltheaters Maribor auftrat. In dieser Zeit tanzte er unter anderem in Der Nussknacker (Choreografie David Nixon), Schwanensee (Valeriy Kaftun), Giselle (Rafael Avnikjan), Don Quixote (Krzysztof Nowogrodzki), Carmina Burana (Edward Clug), Peer Gynt (Edward Clug) und Le Sacre du printemps (Edward Clug). Zudem gestaltete er mehrere herausragende Rollen, darunter Tadzio in Tod in Venedig (Choreografie Valentina Turcu), die Titelrolle in Kekec (Edward Clug) sowie den Bräutigam in Les Noces (Edward Clug).

Seit 2022 ist er als Solist am Ballett der Estnischen Nationaloper engagiert, wo er sich in einem breiten klassischen und zeitgenössischen Repertoire etabliert hat. Zu seinen Rollen zählen Ali und Birbanto in Le Corsaire (José Carlos Martínez), der Blaue Vogel in Dornröschen (Thomas Edur), Rollen in Der Nussknacker (Ben Stevenson; Gyula Harangozó), Schwanensee (Thomas Edur), Schneewittchen und die sieben Zwerge (Gyula Harangozó – Seppl), Suite en blanc (Serge Lifar), Pulcinella (Clairmarie Osta), Jeu de Cartes (Sergei Upkin – Joker), A Streetcar Named Desire (Annabelle Lopez Ochoa – Mitch), Anna Karenina (Marina Kesler) und Alice im Wunderland (Gianluca Schiavoni – Weißes Kaninchen).

Im Jahr 2025 kehrte Jan Trninič als Solist an das Slowenische Nationaltheater Maribor zurück, wo er in der Titelrolle des Nussknackers im Ballett Der Nussknacker debütierte.

Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Ballettwettbewerbe, darunter mehrfacher erster Preise beim Slowenischen Staatsballettwettbewerb und beim TUTU Slovenia Ballet Competition, einer Goldmedaille beim Internationalen Ballettwettbewerb in Zagreb sowie Auszeichnungen bei Wettbewerben in Wien, Sarajevo und anderen Städten. Regelmäßig tritt er bei Galaabenden in ganz Europa auf und präsentiert sowohl klassische Pas de deux als auch zeitgenössische Choreografien.

Seine künstlerische Ausbildung vertiefte er zudem bei zahlreichen internationalen Workshops und Ausbildungsprogrammen, unter anderem an der Royal Ballet Academy in Antwerpen, der Ungarischen Tanzakademie sowie an Ballettschulen in Mailand, in der Toskana und in München.

 

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