Yury Makhrov


Yury Makhrov ist ein russisch-deutscher Tenor und absolvierte sein Masterstudium mit Auszeichnung an der Gnessin-Musikakademie in Moskau. Seine künstlerische Ausbildung vertiefte er an der Accademia Rossiniana in Italien sowie im Programm Oper Oder Spree in Deutschland. Er ist Preisträger mehrerer russischer und europäischer Gesangswettbewerbe.

Sein Operndebüt gab er 2014 als Damon in Händels Acis and Galatea im Moskauer Haus der Musik. 2016 folgte der Junge Seemann in Wagners Tristan und Isolde an der Nova Opera und 2017 der Brighella in Strauss’ Ariadne auf Naxos in der Moskauer Philharmonie unter Vladimir Jurowski. In der Konzerthalle Zaryadye sang er Lenski in Tschaikowskys Eugen Onegin (2022) und Walter in Wagners Tannhäuser (2025).

Sein Europadebüt gab er 2016 in Berlin als Belfiore in Mozarts La finta giardiniera. Weitere Rollen umfassen Tebaldo in Bellinis I Capuleti e i Montecchi (Estland, Litauen 2019), Lindoro in Rossinis L’italiana in Algeri (Niederlande 2019), Celimene in Vivaldis La verità in cimento (Deutschland 2020), Narciso in Rossinis Il turco in Italia (Estland, Litauen 2021) sowie den Jüngling in Goldschmidts Die sieben Todsünden (Berlin 2025). Zudem trat er in bedeutenden chinesischen Philharmonien in Shanghai, Harbin und Guangzhou auf (2019).

Als Konzert- und Oratoriensolist genießt Makhrov internationales Ansehen. Zu seinen wichtigsten Auftritten zählen Schuberts Es-Dur-Messe mit der Philharmonie Nürnberg (2016), die Rolle des Evangelisten in Bachs Johannes-Passion sowie Tenorpartien in der Matthäus-Passion (Niederlande 2019, 2020, 2022). 2019 wirkte er bei der Aufführung von Skrjabins Symphonie Nr. 1 mit dem Russischen Nationalorchester unter der Leitung von Michail Pletnew beim Festival Septembre Musical in der Schweiz mit. Weitere Engagements umfassen den Tenor in Orffs Carmina Burana (Vietnam 2022) und in Haydns Die Schöpfung bei der Philharmonie Nowosibirsk (2025).

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